Tischtennis-Regeln
Es gibt 3 gängige Spielformen (und unzählige Varianten davon):
- Einzel (2 Spieler, je einer auf jeder Seite vom Netz)
- Doppel (4 Spieler, davon je 2 auf jeder Seite vom Netz)
- Rundlauf (mindestens 3 Spieler, möglichst gleichmäßig auf beiden Seiten verteilt)

Falls ein ansonsten korrekter Aufschlag das Netz berührt, wird er wiederholt (sog. Let, Netzroller oder Netzaufschlag). Wird der Aufschlag nicht korrekt ausgeführt, so bekommt der Gegner einen Punkt, z.B. wenn
- der Aufschläger den Ball zum Aufschlag hochwirft und dann gar nicht trifft
- der Ball beim Aufschlag mehrmals die Plattenhälfte des Aufschlägers berührt bevor er auf die andere Seite kommt
- der Ball beim Aufschlag die Plattenhälfte des Rückschlägers gar nicht berührt (ohne dabei über der Platte vom Rückschläger abgefangen worden zu sein)

Ab jetzt machen Aufschläger und Rückschläger immer abwechselnd einen Rückschlag, d.h. jeder lässt den Ball genau ein Mal auf der eigenen Seite aufkommen und schlägt ihn dann zurück auf die andere Seite (ohne die eigene Seite zu berühren). Wer als Erster einen Fehler macht, verliert den Punkt. Bei einem Match wird zu Beginn ausgelost, wer als Erstes aufschlägt. Nach jedem 2. Ballwechsel wird der jeweils andere Spieler zum Aufschläger, bis einer der folgenden Fälle auftritt:
- Ein Spieler erzielt 11 Punkte und hat mindestens 2 Punkte Vorsprung vor dem anderen; damit ist der Satz gewonnen.
- Beide Spieler haben jeweils 10 Punkte; dann geht der Satz in die Verlängerung, d.h. es wird abwechselnd aufgeschlagen und der erste Spieler, der 2 Punkte Vorsprung schafft, gewinnt den Satz.
Nach jedem Satz tauschen die Spieler die Seiten und es schlägt derjenige als Erster auf, der beim vorherigen Satz zuerst Rückschläger war. In der Regel spielt man auf 3 Gewinnsätze, d.h. wer als erster 3 Sätze gewinnt, hat das Match gewonnen. Bei internationalen Turnieren wird häufig auch auf 4 Gewinnsätze gespielt („best of seven“).